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Geschichte des Riemens

Ursprünglich wurden die Motorsteuerungskomponenten durch Stirnräder, Stößelstangen oder eine Kette verbunden. Aus Kostengründen und um das System zu vereinfachen, haben sich viele Fahrzeughersteller schließlich für den Zahnriemenantrieb entschieden.

Der erste Zahnriemen wurde im Jahre 1946 von Richard Case erfunden. Dieser synchronisierte Nadel und Spule einer Nähmaschine. Seit cirka 30 Jahren, wird diese Erfindung auch in der Automobilindustrie eingesetzt.

Über die Jahre hinweg haben die Riemenhersteller die Leistungsfähigkeit immer weiter verbessert, um den technischen Anforderungen, wie Geräusche und Bauraum, aber auch den kaufmännischen Anforderungen gerecht zu werden. Dies wird deutlich bei der Verbesserung des Zahnprofils, des Riemenwerkstoffes, usw.

Die Kette
Die Kette läuft in einem abgedichteten Gehäuse und wird permanent geschmiert. Dieses System kommt bei vielen Automobilherstellern wie z.B. AUDI, BMW und Mercedes zum Einsatz.
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Vorteile
Eine lange Lebensdauer




Nachteile

Reibungsnachteil beim Kettenantrieb
Das System benötigt mehr Bauraum und benötigt spezielle technische Vorkehrungen um das Geräuschniveau gering zu halten
Auf Grund der verwendeten Materialien sind die Herstellkosten hoch

Der Zahnriemen
Motorsteuerungen mit Zahnriemen sind die am häufigsten verwendete Lösung in Europa.
distribution_courroie_crantée   

Vorteile

Der Zahnriemen benötigt keine Schmierung
Der Zahnriementrieb ist reibungsarm und leise
Reduzierter Bauraum und optimiertes Gewicht
Geringe Herstellkosten





 

Nachteile

Der Zahnriemen unterliegt einem vom Fahrzeughersteller vorgegebenen Wechselintervall. Der Wechselintervall wird nach Laufleistung und Laufzeit unterschieden. Je nach Fahrzeug variiert dies zwischen 50.000 und 240.000 km bzw. 5 bis 10 Jahren, je nachdem was zuerst zutrifft.


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